Friday, December 22, 2006

Frohes Fest und so...

Schoenen Gruss auf ein Neues aus dem Land der unbegrenzten Ueberraschungen.
So wie’s sich dann mal grade darstellt, werd ich wohl noch mindestens eine Woche in Karthoum festhaengen, mit mindestens der Haelfte unseres Shangil Teams, schlimmsten Falles noch laenger. Aus bestimmten Sicherheits- und politischen Gruenden wird das als notwendig erachtet und da muss man dann halt durch...
Haben wieder die Arbeit aufgenommen, wenn auch in etwas anderer Weise, aber der Rhythmus ist halt wieder da.
Anfang der Woche haben wir einen Ausflug zu den hiesigen Pyramiden unternommen.
War sehr schoen, haben eine Nacht unter Sternenhimmel in der Wueste verbracht, mit Lagerfeuer aber ohne Singen (bzw. nicht mehr als sonst) .
Da kann ich vieleicht grad mal erwaehnen, dass Tom, Steffen und ich alle Nase lang irgendein Lied auf den Lippen haben, das dann gesungen oder gepfiffen zum Besten gegeben wird. Ist auch beim Duschen in Shangil Sport, vieleicht mal ein wenig Sinatra oder so zu traellern...J
Naja, jedenfalls war das ein netter Trip, die Stimmung war gut, die Sterne grossartig und die Anzahl von Kriechtieren hielt sich definitiv in Grenzen (kein Skorpion im Schuh, oder Aehnliches...J)
Sind auf dem Heimweg dann noch ne kleine Butterfahrt auf dem Nil gemacht, zwar ohne die Heizdecken und Messersets...aber mit Runterhandeln von extrem ueberteuerten Preisen...
Sind dann an einem Dorffriedhof vorbeigefahren, wo tatsaechlich jemand ein Pepsischild als Grabstein hatte...interessant.
Auch interessant und ein Phaenomen sind die Plastiktuetenplantagen, die man hier ueberall zu Gesicht bekommt. Denn hier werden sie angepflanzt, wachsen an Straeuchern und Bueschen, in verschiedensten Farben und Formen. Hab die Aldi und Lidl Felder noch nicht gefunden, aber das ist nur eine Frage der Zeit, wie ich denke. Diese Straeucher brauchen auch nur wenig Wasser, dafuer aber umsomehr Wind...;)
Gut, bei Euch stehen dann wohl die beruehmt-beruechtigten Feiertage an. Ich kann den Stress bis hierhin riechen und muss sagen, dass ich es als ungemein angenehm empfinde, dem nicht ausgesetzt zu sein. Hier gibt’s zwar auch ein wenig Weihnachten, doch ohne Geschenke und anderen Schnickschnack, werden nur was lecker Essen, Gruppendynamik und so...
Was ich definitiv sehen kann ist, dass mein Blog vieleicht gelesen, aber so gut wie nicht beschrieben wird...fair enough, nur ein wenig schade...naja, aber es gibt ja mancherseits dann doch mail kontakt...
Anyway,
Habt mal ein paar schoene Tage,

Take care


Friday, December 15, 2006


Out of the extraordinary...

hier dann mal die Neuigkeiten fuer die, die es noch nicht wissen:
Wie schon vorher angedeutet, ist es dann tatsaechlich am 11.12. soweit gewesen und wir mussten vom Projekt aus evakuieren. Dies ist geschehen, da einerseits die Sicherheitslage in El Faschir nicht stabil und andererseits die Entwicklung der Lage direkt um uns herum nicht berechenbar genug gewesen ist (sofern man sowas wirklich berechnen kann...)

Haben morgens das GO bekommen und sind dann nach kurzem Oranisationsmarathon per Helikopter nach Nyala, Sued Darfur ausgeflogen worden. Dort hatten wir fuer zwei Naechte Unterkunft bei MSF-Holland (sehr gastfreundlich gewesen!) und sind dann am Mittwoch nach Karthoum geflogen, wo wir jetzt alle gezwungenermassen unser verlaengertes Wochenende nehmen.
Wann´s zurueckgeht wissen wir noch nicht, kann von einigen Tagen bis zu Wochen dauern.
Will aber hoffen, dass wir flugs wieder zurueck koennen, denn wie schon zuvor erwaehnt:
es gibt viel zu tun...
Stimmung ist soweit gut, haben die Ereignisse alle gut verdaut,
nur hoffentlich wird's nicht schlimmer dort...
Dies nur als kleinen Einblick,
hat endlich mal mit Fotos geklappt...!
Bis denne,
take care,
Marc

Friday, December 08, 2006

Es geht mir gut, es geht mir sehr sehr gut...

Nun Teil fuenf der Darfur Saga, und, es bleibt spannend, so viel darf verraten werden...
Wieder ist ne Woche um, es rast die Zeit. Die sternenklaren Naechte sind wieder von der Mondlichtphase abgeloest worden, und trotzdem sieht man so einige Sterne richtig grell, echt schoen.
Will das hier mal was loswerden, da ich nicht weiss, was in Deutschland so ueber die Situation in Darfur berichtet wird.
Eigentlich geh ich mal davon aus, dass man bei Euch nix mitkriegt, aber hier wirds grade wieder etwas unruhig. Sind seit einigen Tagen in Bereitschaft, vom Projekt zu evakuieren, aber nicht, weil hier 20 km von uns entfernt gekaempft wird, sondern weil es in Nord Darfur’s Hauptstadt, El Faschir, was gekracht hat. Koennte zwar schlimmer sein, aber viele NGO’s haben mindestens teilevakuiert.
Unsere Analysen haben noch keine Evakuation beschliessen lassen, doch kann das noch jederzeit geschehen.
Ausserdem wurde aus Barcelona angefragt, ob im Falle, das es in El Fashir eskaliert (aka „when the shit hits the fan“), ein Teil unseres Teams dort helfen koennte, will meinen Steffen, unser Chirug und ein Krankenpfleger, der wohl gut ich sein koennte, da das ja so einigermassen meine Arbeitserfahrung wiederspiegelt (wenn auch nicht unter den Bedingungen). Entschieden ist nix, waere aber bereit, zu gehen.
Kann aber auch gut passieren, dass wir hier mehr zu tun bekommen, da wie schon erwaehnt, in der Naehe gekaempft wird und wir z.B. heute morgen drei Schussverletzte versorgen mussten (und dann verlegt haben). Das kam vorher so aber noch nicht vor.
Ich schreib das hier nicht, um Euch Angst zu machen, sondern dass Ihr ein konkretes Bild von der hiesigen Situation bekommt und ich nicht weiss, was in den Medien eventuell berichtet wird.
Ich hab aber keine Angst, kann immer noch gut schlafen und meinem Team geht’s glaub ich auch so. Wir sind halt nur auf einem anderen Level der Aufmerksamkeitnotwendigkeit angelangt, mal sehen, wie lange noch. Wenns politisch weiter in die derzeitige Richtung geht, dann wird in Darfur wieder richtig was los sein und man wird dann sehen muessen, wie man die Projekte aufrecht erhalten kann, aber das ist momentan nun nur Spekulation...die naechste Zeit wird Zeigen ob die Tatsache, dass es sich in den letzten zwei Tagen in EF beruhigt hat, nur die Ruhe vor dem Sturm oder was Anderes ist. Meinen Kurzurlaub (laengeres Wochenende ausserhalb des Projektes, eigentlich EF) muss ich wohl spaeter nehmen...;)
Schon sechs Wochen hier...nenene.
Anyway, sollte nur Information aus erster Hand sein,
drueck Euch alle,
Kuss, Marc


Darfur, die Vierte...

Nachdem Billy Corgan nun die Zurgehoerstellung seines Sprachorgans eingestellt hat und MC Solaar mir nun um die Ohren traellert, das naechste Update ueber meinen Aufenthalt hier im Sudan.
Zuerst einmal, mir geht’s hier immer noch jut (auch wenn ich grade, wie man im Fernsehsportkommentarjargon jetzt gerne sagen wuerde, an einer leichten Grippe laboriere, is aber halb so wild...).
Das Team hier macht doch recht viel Spass, auch wenn mit uns abends nicht mehr viel los ist und sich die Gemeinschaft hier gg. spaetestens 22.00 Uhr aufgeloest hat. Der Eine arbeitet dann noch, oder schreibt Mails, oder zockt vieleicht noch ein wenig am Computer....wie auch immer, Alltag.
Stimmung ist generell ganz gut, auch wenn Peter, wie’s ausschaut, wohl ausgewiesen wird (weil er Daene ist, hat echt Probleme mit der Arbeitserlaubnis, ist auch schon vom Projekt abgezogen und in der Warteschleife).
Schon schade, da er das Team gut ergaenzt hat und auch gerne hier war...aber vieleicht kann er ja doch bleiben.
Kann uns aber allen bluehen, dass wir wenigstens zur Visumerneuerung nach Europa muessen, man wird sehen (ist schon mehr als einmal passiert).
Habe schon seit langer Zeit nicht mehr so lange keinen Alkohol getrunken, find ich super. Ist halt verboten hier und vor allem dort, wo wir leben, auch nicht zu bekommen, nur von Zeit zu Zeit alkoholfreies Bier (Holsten und auch Astra...) Schmeckt auch nur, weil dann grad kalt. Trotzdem freu ich mich auf mein erstes Glas Wein, wenn ich dann in zwei Monaten in den Urlaub fahre. Ziel steht noch nicht fest, sollte mich aber schon bald entscheiden, da auf jeden Fall mindestens ein Monat vor Ausreise mein Exit-Visa beantragt werden muss. Aethiopien steht weiter oben auf der Liste, aber Kenia koennte auch mal nett sein (Kueste und so...). Werde meinen Urlaubsort jedenfalls auch nach der Moeglichkeit, mal wieder staubfrei Frisbee zocken zu koennen, waehlen. Gruen waere super, Strand aber auch...mal sehen, werd’ Euch auf dem Laufenden halten.
Ansonsten sind hier halt immer noch nur Maenner, hatten wohl vorgestern Besuch von Selma Hayek (wird die so geschrieben?), haben naemlich „From Dusk Till Dawn“ geschaut...;)
Sagte ich eben noch „nur Maenner“, so muss ich ergaenzen, dass unser medizinischer Koordinator auch grade bei uns die Position des Field Coordinator’s ausfuellt, und der ist naemlich komplett und unverhehlt schwul. Pas de probleme, schafft ne lustige Atmosphaere mit ebenso lustigen Gespraechen...und bringt eine weibliche Komponente ins Team...irgendwie jedenfalls...aber keine Gefahr...;)
Projektmaessig trete ich grade in Phase zwei ein, in der ich nun, nachdem ich in den ersten Wochen mehr beobachtet habe wird jetzt mehr konkretes Training auf dem Terminplan stehen (bin zwar auch schon Dinge angegangen und hab Weichen gestellt, z.B. das System der Medikamentenverwaltung im Health Centre in andere Bahnen gelenkt, so dass mehr Kontrolle und Uebersicht moeglich wird, letztenendes war ich aber eher reaktiv). Auch was meine Erwartungshaltung gegenueber der Arbeitsleistung des Personals angeht habe ich jetzt in den zweiten Gang geschaltet. Wie kann man so schoen sagen, „manches mutt einfach fluppen“...
Mal sehen, auf wieviel Widerstand ich dabei stossen werde, bedeuten Gewisse Aenderungen im System oder bezuegl. festgefahrenen Gewohnheiten doch auch stellenweise dass die Leute mehr arbeiten muessen...
Abgesehen davon, dass wir hier einen extrem guten Personalschluessel haben, kann man die geforderte Mehrarbeit aber auch wieder durch Effizienz und Arbeitsorganisation rausholen, braucht aber alles Zeiiiit...
Schliess diesen Brief mal grad ab und fang den naechsten an (dieser hier ist jetzt schon einige Tage alt...;)
Gruss.Marc

Saturday, November 25, 2006

ATTITUDE, EINSTELLUNG...

Nun, obwohl ich noch nicht mal Brief Zwei abgeschickt habe, fang ich mal an, weiterzuerzaehlen.
Gibts was neues? Hmm, nicht viel, aber ich will mal versuchen, das zu vermitteln.
War die Tage in El Faschir (EF) und hab ne Patientin dorthin verlegt bzw. begleitet und somit das erste mal die Strassen hier erleben duerfen. Steppe, Sand, Staub, Hitze, noch mehr Staub und ne Frau kurz vorm akuten Abdomen. War stabil, soviel sei gesagt, aber waehrend dieser Fahrt Puls und Blutdruck zu messen kann man eine Herausforderung nennen. The trick to the trick: Generell muss man von der Pulsfrequenz nur die Male abziehen, wo der Wagen durchgeschuettelt worden ist, also knapp die Haelfte...
Ist ja alles gutgegangen, und als ich dann schliesslich die Frau ans Krankenhaus uebergeben hatte, nachdem ich auf der Suche nach dem diensthabenden Arzt mal schwupps, Tuer eins, Tuer zwei, im OP stand und durch die sehen durfte, wie man grade in irgendeinem Bauch zugange war, hab ich dann auch in EF uebernachtet. War aber nicht so spannend, abgesehen davon, dass man dort Internet hat, wenn dies auch in der „Geduld ist eine Tugend“-Version. Immerhin habe ich mit Freuden sehen koennen, dass Marcus meine erste Nachricht in den Blog gesetzt hat, wo ich doch gedacht hatte, dass meine Mails nur im Spam landen wuerden. Danke Maeckes!
Hab mich ueber alle Nachrichten und Mails sehr gefreut, mal so ein wenig aus der Heimat, hab dann aber noch nicht zurueckgeschrieben, leider nicht genug Zeit gehabt. Auf die You Tube Sachen freu ich mich schon, wenn ich (in zwei Monaten;))in Khartoum ne schnellere Verbindung habe.
Wo ich schon bei Geduld war, das Aequivalentmotto „Patience is a virtue“ haengt schon ueber meinem Schreibtisch an der Wand, was mir zwischendurch helfen soll, wenns mal zu viel wird.
Noch auf 5x10 cm recht winzig, habe ich mir schon ueberlegt, ob dieser Spruch am Ende meines Einsatzes die ganze Wand einnehmen koennte, muss man doch von Zeit zu Zeit wirklich einfach Dinge akzeptieren, die man eigentlich nur ungern akzeptieren will.
Habe mich die letzte Zeit ein wenig beobachtet und nachdem die erste Veraergerung ueber die Umstaende meiner Einsatzbeginns gewichen war und einem gerissenen Geduldsfaden nach ca. zwei Wochen (war nicht arg schlimm) bin ich zur Zeit unheimlich gelassen und ruhig. Habe mir nochmal vergegenwaertigt, was ich diesmal besser machen wollte und da stand ganz oben auf der Liste nachzuvollziehen, was die Leute hier erlebt haben und welchen Einfluss dies auf Ihr Verhalten genommen haben koennte, um somit bessere Ansaetze fuer Kommunikation bezueglich positiver Verstaerkung und Reaktion auf Fehlverhalten zu finden, hat doch fast jeder unseres Personals hat richtig Scheisse erlebt und mindestens ein Familienmitglied in diesem Konflikt verloren.
Klappt nun auch einigermassen gut, wobei manche Sachen einfach gar nicht gehen und entsprechenden Handlungsbedarf nach sich ziehen, so oder so, schliesslich werden Personal und Material von Spendengeldern bezahlt...
Man kann versuchen, den Menschen hier vieles, was man fuer wichtig erachtet, beizubringen und zu einem gewissen Grad scheinen sie das auch zu schaetzen, aber eins ist so schwierig zu vermitteln, wie es wichtig ist: Attitude, die richtige Einstellung!
Und das kann dann auch verzweifeln lassen. Nicht, dass ich in schon in diesem Stadium angelangt waere, aber es Bedarf unheimlich viel Initiative, Wiederholung, positiver Vorbildfunktion und zu einem gewissen Grad Akzeptanz um daran zu arbeiten und etwas zu bewirken.
Aber ich kann nur wiederholen,dass ich denke, hier ein gutes Team zu haben, dass, wie zuletzt so schoen gesagt wurde, „one voice – eine Stimme“ hat. Und wenn man an einem Strang zieht, geht’s doch besser.
Vieleicht sollte ich an dieser Stelle mal die Chance ergreifen, ein wenig ueber meine Teamkollegen zu plaudern:
Da waere Oscar (Spanier), Krankenpfleger, ein lustiger Geselle, recht straight, professionell, ein wenig dickkoepfig und hormongesteuert, aber unterhaltsam und nett.
Steffen (Deutscher), Chirug, nett und professionell, auch wenn man die typischen Ansaetze Chirugendenkens (nicht unbedingt „kenn ich nicht-schneid ich weg“, aber im Detail halt) erahnen kann. Adaptiert sich und seine therapeutischen Ansaetze sehr gut und vernuenftig an den Kontext.
Luis (Spanier), internistischer Intensivmediziner, ergaenzt sich aerztlicherseits gut mit Steffen, auch nett und sehr umgaenglich.
Tom (Kanadier) ist unser Logistiker, hat am Sonntag seinen 10.000sten Tag auf Erden gefeiert, nett und umgaenglich, ein wenig frustriert, weil man ihm scheinbar bezogen auf seinen Einsatzort die Hucke vollgelogen hat, aber da er das Team wohl auch sehr schaetzt, nicht ganz unzufrieden und sehr eifrig dabei, Arabisch zu lernen (auch recht erfolgreich). Schon eigener Schlag, aber sehr ok.
Peter (Daene), unser Administrator, ist derjenige, der hier den Altersdurchschnitt mit 60 Jahren sprengt, alle Anderen sind so zwischen 27 und 38. Hat trockenen Humor und zwei Jahre in Uganda verbracht, ist manchmal ein wenig hektisch und zerstreut, hat aber ne Menge Erfahrung und kann diese auch einbringen.
Bleibt Juan (Spanier), zur Zeit Field Co, hat aber nur ausgeholfen, da sich keiner finden laesst, ein Schicksal, das wir wohl noch laenger tragen muessen. Juan geht naechste Woche, so dass wir immer wieder jemanden aus der Koordination in EF dafuer hier haben werden. Ich muss sagen, dass Juan gestern die wohl schlechteste und peinlichste Rede zum Anlass einer Hochzeit einer unserer lokalen Mitarbeiterinnen gehalten hat, bei der ich, und definitiv auch Steffen und Tom, am Liebsten in einer Erdspalte versunken waeren. Fremdschaemen in der ersten Reihe, fuerchterlich.
Man wird sehen, welchen nachhaltigen Schaden er damit angerichtet hat...
Wenn er auch seine Staerken haben mag, eines ist gewiss: Reden sind es nicht!
Generell haben wir einen guten Humorkonsens, auch erfreulich.
Soweit die Uebersicht, ich hoffe, diese Infos waren nicht allzu langweilig, aber da ich schliesslich die naechsten 5 Monate mit diesen Personen verbringen werde...
Ich mach mal Schluss jetzt,
bis demnaechst,
Marc

Pesto`s E-Mail Adresse: msfe-shingiltobaya-sat[at]barcelona.msf.org

Ihr dürft die magische Grenze von 50kb allerdings nicht überschreiten ;-).
Guten Tag, meine Lieben,

Kann soweit sagen, dass sich hier langsam ein gewisser Alltag einpendelt. Ist alles nicht mehr sooo fremd und man lernt so langsam die Leute etwas besser kennen (soweit es die Sprachbarriere zulaesst).
Finde mich allmaehlich in meine Rolle ein und kann Stueck fuer Stueck mehr Einfluss auf das Geschen in meinen Zustaendigkeitsbereichen nehmen, was mir, wie ich sagen muss, doch ein gutes Gefuehl gibt.
Die letzten Tage waren recht aufschlussreich und haben mir, obwohl der Laden ja prinzipiell laeuft, doch den einen oder anderen Ansatz fuer Hebel gezeigt, die entweder noch nicht vorhanden waren oder gewartet werden muessen. Es gibt viel zu tun hier!
Die naechsten Wochen werden dann zeigen, was moeglich ist.
Abgesehen davon kann man das Leben hier wohl ein wenig mit Knast vergleichen. Das Essen ist wohl besser und auch die Privatspaere, jedoch ist man in seinem Bewegungsfreiraum doch extrem eingeschraenkt und die Zeit wird zeigen, wie sich sieben Maenner da arrangieren koennen . Habe aber dass Gefuehl, dass die Leute hier im Grossen und Ganzen recht vernuenftig sind und wir die Zeit ohne groessere Reibereien rumkriegen werden.In sha allah!;)
Fitnessprogramm ist schon aufgestellt, wenigstens fuer einige. Wir haben hier einen provisorischen Fussballtennisplatz mit Netz inmitten userer Tukuls und hier und da wird dann gespielt. Frisbee ist recht schwierig, da der Staub hier noch krasser ist als Strand und die Scheibe ruck-zuck nicht mehr richtig laeft. Ausserdem wechselt der Wind staendig die Richtung, was es auch nicht grade einfacher macht. Also momentan ist Frisbee Freitags angesagt, unserem einzigen „freien“ Tag.
Darueberhinaus gibts ein kleines Body-Workout, was momentan prinzipiell aus wenigen Uebungen besteht (Klimmzuege, Liegestuetzen, was fuern Bauch,...), einem aber bei all dem Bewegungsmangel ein recht gutes Koerpergefuehl gibt.Unser Ziel sind die Linksarmklimmzuege...;)
Bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube so zwei-drei Kilos verloren zu haben, find ich gut, hat aber mehr mit veraenderten Esgewohnheiten zu tun...regelmaessig halt...
So langsam wird’s hier Nacht’s echt kuehl, ich schlafe mit zwei Wolldecken und ich glaube, dass die Dritte nicht mehr lange auf sich warten lassen wird...
Wuestenwetter halt, tagsueber heiss (kann, wenn man in der Sonne steht ganz schoen krass sein, aber weht meisstens auch Wind) und nachts kalt. Boese Zungen behaupten, dass der Januar der kaelteste Monat hier sei, so dass ich mich frage, ob ich dann bei 5 Decken angelangt bin (hmm, und grad mal auch, ob wir ueberhaupt soviele auf Lager haben...brrr).
Was definitiv auch intertessant wird, ist die Gruppendynamik in diesem Frauenvakuum, kann man doch jetzt schon hier oder da sehen, dass das Verlangenbei so manchem doch gross werden koennte. Hat man uns doch tatsaechlich als Sicherheitsmassnahme und eben weil wir ein reines Maennerteam sind (und was auch von einem gewissen Standpunkt aus verstaendlich ist) auferlegt bzw. untersagt, was mit lokalen Frauen/ Personal anzufangen. Dazu muss ich gleich mal sagen, dass die Frauen hier, trotz oder vieleicht wegen Ihrer Verhuellung (keine Burkas wie im Iran, aber eben mit Tuechern, Haare und so bedeckt und nicht figurbetont) ganz scoen sexy sein koennen. Und das wissen die und baggern tun se teilweise auch ganz schoen, ob verheiratet oder nicht!
Was man an diesem Punkt vieleicht auch noch erwaehnen sollte ist, dass hier ca. 95% der Frauen beschnitten sind und zwar Grad 3 von 4en, soll heissen, Klitoris und kleine Schamlippen komplett ab und dann halb zugenaeht...ganz schoen krass!
Letztens kam jemand im Health Centre zu mir, erklaerte mir, dass seine Frau schon neunmal schwanger war und sie jetzt keine Kinder mehr kriegen soll und ob wir seine Frau nicht wieder zunaehen koennten. Der Gedanke dahinter war einfach Empfaengnisverhuetung, die man ja auch, wie ihm dann unser Arzt, denn ich mir beratend hinzugerufen hatte, erklaerte, mit anderen Mitteln erreichen kann.
Klasse Beispiel um zu verdeutlichen, welch kultureller Unterschied man hier erlebt.
Hab die Tage ne Schwangere vor Ort gehabt, der wir die Blase durch Katethrisierung entlasten wollten und als ich gesehen hab, dass das Wort steril auf meiner Station nicht wirklich zu existieren scheint, hab ich die Situation dann als „on job training“ fuer steriles Arbeiten nutzen wollen und mich der Sache selbst angenommen. Eigentlich haette das trotz des Zugenaehtseins auch geklappt, waere da nicht der Kopf des Kindes im Weg gewesen und die Harnroehre so eng gemacht, dass da gar nix ging. Uebrigens ne gute Einschaetzung der Situation meiner Hebamme, die bei dem, wie sich spaeter herausgestellt hat, toten Kind (die Mutter hatte Ihren Blasensprung naemlich drei Tage, bevor sie zu uns kam und unprofessionelle Hilfe in den Wehen, die sie dann bei uns schon gar nicht mehr hatte) noch als Einzige die Herztoene hoeren konnte...;)
Ja, es gibt viel zu tun.
Werd jetzt schlafen gehen,
macht’s gut,
aus der Ferne,
der Marc

Tuesday, November 14, 2006

Aus dem Staub....





Neti mit Pesto....

Friday, November 10, 2006

FIELD, die Erste

Es ist Donnerstag, 9.11., 22.00 Uhr und ich hab`s mir grad in meinem Tukul gemuetlich gemacht, nachdem wir zuvor draussen in unserem kleinen Innenhof eine Stunde lang auf Baenken und Matratzen gelegen haben und uns zu Goldfrapp (exzellenter Sountrack dafuer) die Sterne angeschaut haben. Ich liebe den afrikanischen Himmel und wuenschte mir, Ihr koenntet das sehen, was ich hier sehen darf (leider ist das auf dem Foto nur sehr begrenzt moeglich...). Nachdem die Vollmondphase, die einem Nachts, wenn man zum pinkeln quer durch unser Grundstueck laufen muss, ein wunderschoenes Licht gibt, nun rum ist, ist es hier eher duster und man kann viele Sternbilder und –schnuppen sehen.

Nun lieg ich im Bett und will Euch mal so die ersten Eindruecke vermitteln, waehrend im Hintergrund Hendrix laeuft.

Erstmal eine gute und eine schlechte Nachricht:

Mir geht’s hier gut, aber, wie es scheint, hab ich wohl wieder mit dem Rauchen angefangen. Aergert mich zwar schon, ist aber momentan halt so und ich hoffe, dass ich das flugs wieder sein lassen kann...

Nachdem ich mein Briefing in Barcelona hatte und dort schon einen Teil meines Teams kennenlernen durfte, bin ich dann am 26.10. nach Khartoum aufgebrochen.

Dort gabs dann weitere Briefings und einige Tage Aufenthalt, eine ziemlich fette Party, dazu irgendwann mal mehr...

Meine ersten Eindruecke waren etwas befremdlich, denn im Sudan laeft`s alles noch ein wenig anders (nur so viel: Sudan ist neben Nord Korea wohl der einzige Staat, in dem man ein Visum fuer die Ausreise braucht...sollte als Info genuegen...;))

Was zum Beispiel erstmal gewoehnungsbeduerftig ist, ist die Tatsache, dass der Freitag hier der Sonntag ist und die Woche Samstags anfaengt. Aber mittlerweile bin ich da schon ein wenig im Rhythmus.

Bin dann von dort aus am 30.10. nach El Fashir, der Hauptstadt Nord Darfur`s geflogen, und, natuerlich braucht man auch um nach Darfur einzureisen ein Visum...

Nach zwei weiteren Tagen Briefing, besonders, was Sicherheitsmassnahmen fuer uns angeht, ging`s dann per Hubschrauber weiter ins Projekt nach Shangil Tobaya.

Die Menschen hier haben uns sehr nett empfangen, doch hat sich eins von vornherein herausgestellt: die meisten Leute hier sprechen nur Arabisch, und das macht es nicht grade einfacher. Man braucht hier meisstens einen Uebersetzer, was definitiv Spontaneitaet und direkte Einflussnahme auf Situationen einschraenkt. Schwierig, und de fakto heisst das, dass ich hier Arabisch lernen muss...und das empfinde ich doch als recht schwierig, da die arabische Sprache doch so ziemlich nix mit Deutsch, Englisch, Franzoesich oder so am Hut hat...von der Schrift mal ganz zu schweigen...

Wir haben zweimal die Woche die Moeglichkeit, an einer Arabischklasse teilzunehmen, was sich fuer mich erst einmal ergeben hat. Zaehlt man dabei mal alles zusammen, was man sonst noch hier zu lernen hat (muslimische Kultur/ Gewohnheiten, das Projekt an sich, 130 neue Namen, mannigfaltigste Protokolle fuer diverse Arbeitsschritte und seinen eigenen Weg, wie man an die Leute, die man supervisiert herantreten, motivieren und sein Team letztendlich leiten will/ kann plus viele, viele andere Dinge), so kann man sagen, dass mir hier momentan ganz schoen der Schaedel brummt und ich grade versuchen muss, mir einen Plan fuer die naechsten Wochen aufzustellen.

Unser Expat-Team ist nun fast komplett, wir sind zwei Pfleger, zwei Aerzte, Logistiker, Administrator und Field Coordinator. Muesste eigentlich was zu schaffen sein, aber was wie ein Damoklesschwert ueber uns haengen wird ist die Tatsache, dass wir jederzeit evakuiert werden koennten und das Projekt dann nur noch auf Sparflamme laufen wuerde, was zum einen fuer die Fluechtlinge, denen wir hier die Gesundheitsversorgung sichern, sehr schlecht waere und zum anderen natuerlich alles, was man bis dahin zu implementieren versucht haben koennte und vieleicht grade lief, den Bach runtergehen koennte...

Die ganze politische Lage ist sehr komplex und schwer zu durchschauen.Von dem, was hier in Darfur an Militaeraktionen, Angriffen, Uebergriffen und so weiter vor sich geht, kriegt man eher wenig mit, praesentiert sich dieses Fleckchen Erde doch als eher ruhig und beschaulich. Dass hier 20 oder 30 km entfernt gekaempft wird, kriegt man eher nicht mit, ausser hier und da mal Schuessen vieleicht, aber dafuer haben wir ja Leute, die sich eigentlich nur mit der politischen Entwicklung hier auseinandersetzen, so dass ich mich nicht wirklich unwohl bei dem Gedanken fuehle.

Unser Projekt ist aehnlich dem, was ich in Uganda betreut habe, nur dass hier viel mehr Supervision und Training bzw. Qualitaetssicherung im Vordergrund stehen wird und wir zur Zeit auch das noetige Personal dafuer haben. Ich hab hier die Leitung unseres stationaeren Bereichs, der Apotheken im Health Centre, der Verbandsversorgung und Hygiene und der Frauenklinik (Vorsorge, Entbindungen, Nachsorge, was aber grade eher ruhig laeuft und mit ner Frauenstation in Deutschland nicht zu vergleichen ist, vieleicht nenn ich sie ja F....4, oder so...;)) uebernommen.

Meine Kollegen hier sind sehr nett, seht gutes, starkes Team, jeder wirkt recht kompetent in seinem Bereich, nur Maenner zwar, aber hat ja auch was .

Unser Tag besteht im wesentlichen daraus, die erste Haelfte in unserer Gesundheitseinrichtung und die zweite im Buero/ auf inserem Grundstueck ( was aneinander angeschlossen ist) zu verbringen, Freitags ist frei, jedenfalls sollte es so sein.

Bewegungen ausserhalb unseres Grundstueck sind nur sehr eingeschraenkt moeglich und ab 19.00 muessen wir alle zurueck sein. Das koennte halt recht krass werden so nach einigen Monaten, mal sehen...

Der Kauf der externen Festplatte und der Aktivlautsprecher war die beste Investition seit Langem,wird mich hier mit Sicherheit das eine oder andere Mal retten...;)

Zoff im Zoo hab ich den Leutchen hier dann auch schon beigebracht, und angefixt sind se....

Was Viechzeugs angeht, so haelt sich das bisher noch in Grenzen, wobei ich sagen muss, dass es hier sicherlich von Vorteil ist, einen Penis zu haben, muss man sich somit nur zum Kacken uebers Latrinenloch hocken und kann es sich abends zum Sport machen, die Kakerlaken, die einem durch das Loch entgegenkrabbeln, wegzuspuelen...;). Aber flink sind die...

Wenn man ueber unser Grundstueck lauft, hat man die ganze Zeit das Gefuehl, am Strand zu laufen, nur fehlt halt irgendwie das Meer...;)

Viele Fledermaeuse gibt es hier, die einem im Dunkeln im Tiefflug ueber den Kopf huschen und auch recht viele Igel. Meisstens kann man sich hier vorkommen wie in einer grossen Volière, da es hier echt viele Voegel gibt, die einem im Buero oder beim Essen einen Besuch abstatten und dann aber auch, ohne zu nerven, wieder irgendwann wegfliegen.Was hier aber definiv noch nen relativen Terrorfaktor ausmacht sind die vielen Tauben und Esel, die`s hier gibt. Nachts hat man eine krasse Geraeuschkulisse und wir fragen uns, ob Esel grade Nachts geil werden, denn es hoert sich so an, als ob se wie die Weltmeister ficken wuerden (da muss man das Kind mal beim Namen nennen, von „Liebe machen“ kann da nicht mehr die Rede sein, wenn, dann ficken die...).

Hat mich aber noch nicht weiter gestoert, kann hier recht gut schlafen...und gegessen, bisher muss ich naemlich sagen, dass es mir vorzueglich schmeckt... Glueck gehabt...

Generell denke ich, dass es hier zwar anstrengend wird, aber hat ja auch keiner das Gegenteil behauptet, und das Leben ist ja nun bekannterweise auch kein Ponyhof...;)
Soweit meine ersten Eindruecke, hoffe, dass es an der Heimatfront allen soweit gut geht und das Wetter nicht allzu schlecht ist,

macht`s mal gut,

ich drueck euch,

bis demnaechst mal,

Pesto Okene Marc (und wer weiss, welcher Name spaeter noch hinzukommt...)


p.by: M@ckes



Sunday, October 29, 2006

So weit, so jut...
waere dann mal in Khartoum angekommen, die Reise war ok, der Aufenthalt in Barcelona vorher auch.
Bin jetzt also erstmal die ersten paar Tage hier in der sudanesischen Hauptstadt gewesen und werde morgen frueh nach Al Fashir weiterfliegen und von da aus dann weiter zum eigentlichen Zielort.
Hier ists soweit in Ordnung, viel Input, gutes Essen, schon ne dicke Party mitgefeiert und warm ist es auch.Und staubig...
Egal, was ich aber auf jeden Fall mal checken muss, ist meine Malariaprophylaxe, ich glaube naemlich, dass ich mit dem Lariam hier nicht alt werde....laesst mich schlecht schlafen...
Der Grossteil des neuen Teams, zu dem ich gehoere, wird morgen auch von hier aufbrechen und scheint nett zu sein...aber die Abgruende kriegt man eh erst nach einigen Wochen mit, die man staendig miteinander verbringt...
Werde die naechsten Wochen wohl eher nicht hier weiterschreiben koennen, freue mich aber ueber vollen Briefkasten, wenns dann soweit sein sollte...
bis denne machts mal jut,
take care...

Thursday, October 19, 2006

Also Darfur...

Sudan, Nord-Darfur, Shingil Tobaya heisst also die neue Herausforderung.
Werde am 23. 10. zum Briefing nach Barcelona fliegen und dann am folgenden Donnerstag, 26.10., nach Khartum aufbrechen (glaub ich aber erst, wenn ich im Flieger sitze), und dann von dort aus nach Al Fashir und dann ins Projekt.
Stecke grad in der Vorbereitungsphase, die, wie gewohnt, recht kurz ist...
Da es grad mal etwas kühler hier in Deutschland wird, freue ich mich doch auf die Wärme (oder sollte ich sagen Hitze?:)).
Bin soweit bereit, geplant sind 6 Monate und ich werde versuchen, mich, sooft es geht, via diesem Blog zu melden, doch sieht es leider etwas schlechter mit den dort vorhandenen Telekommunikationsressourcen aus, als in Gulu...man wird sehen...
meld mich, wenn ich mehr weiss,
hier erstmal ein, zwei links, für wen´s interessiert...

Wikipedia

MSF

bis denne,
take care...
There´s no place like home...!?










Hallo zusammen, dies soll nun ein neues
Kapitel dieses Blogs einläuten.
Lange ist´s her seit dem letzten Eintrag, ca. drei Monate, die ich nun in Europa verbracht habe.
Und viel passiert ist in dieser Zeit, oder auch nicht...!?
Nachdem ich bei meiner Rüchkehr nach Deutschland beim Debriefing -Zwischenstopp in Genf erstmal am Bahnhof eines meinerGepäckstücke entledigt worden war, kam ich immerhin rechtzeitig zur Hochzeit von Mäckes und Sonne. Und da war dann natürlich erstmal wieder Kulturschock angesagt, befremdliche Situationen und auch teilweise
Unverständnis waren in den ersten Wochen an der Tagesordnung. Aber das ist dann wohl normal.
Und darauf folgten dann viele Wochen des Nomadenlebens (und ich möchte an dieser Stelle nochmals allen meinen Freunden und Familie mit Nachdruck und von ganzem Herzen für die Gastfreundschaft und Unterstützung, die mir in dieser Zeit zuteil geworden ist, und all die schönen Momente, die wir dabei teilen durften, bedanken!!! DANKE!)
Jut, also, da ich als so ziemlich als erste Handlung nach meiner Rückkehr nach Deutschland mein Arbeitsverhältnis mit dem Uni-Klinikum Essen augelöst hatte, in der Gewissheit, dass die Erfahrungen, die ich in Uganda machen durfte, nicht die Letzten sein sollten, die ich im humanitären Kontext gemacht hatte (was´n grammatikalisches Minenfeld ;)), bin ich dann auch ohne Job gewesen.

Brauchte ich aber auch, denn so ein, zwei Wochen nach Heimkehr merkte ich schon, dass der Akku erstmal leer war und ich einfach nur Ruhe brauchte, die ich mir aber auch nur dürftig zugestanden habe...war erstmal vieeel unterwegs,

Krefeld, dann Berlin (Debriefing und FPA Worlds, ziemlich geil), Köln (jam´n´go, das erste Mal wieder mitgespielt), Hamburg, Duisburg, Krefeld, Essen, Moers, Rom (EFC,sehr geiles Turnier am Strand, hammerwind, war ´ne nette Erfahrung und machte Lust auf mehr im nächsten Jahr...), Antwerpen und wieder Duisburg,...almost never ending rotation...
Nun ja, da bin ich ein weing rumgekommen in der letzten Zeit, doch habe ich immer mehr das Bedürfnis entwickelt, mein nächstes Projekt in Angriff zu nehmen...
und das ist nun, nach viel Hickhack,

SHINGIL TOBAYA, DARFUR, SUDAN....
..., und das ist auch bitter nötig, nachdem ich mal so eben 10 kg in Deutschland zugenommen habe (dafür rauche ich aber immer noch nicht wieder!;))



Friday, June 23, 2006


Leaving Las Gulu…

Nun ist es bald auch schon soweit, Rückkehr steht fast schon an…unglaublich schnell ging das hier um, immer noch, oder grade jetzt sehr viel zu tun, aber die Energie vom Start nicht mehr im selben Masse vorhanden…
Bilder aus der Heimat kann ich, wenn ich will, ja nun täglich hier in Gulu zu sehen bekommen, WM ist ja in vollem Gange und der Wahnsinn zieht sich auch noch ein wenig.

Stecke grad mitten in der Übergabe des Amuru Projekts an ein lokales Krankenhaus, mit so allem, was da so dranhängt und gleichzeitig im Ausbau unseres Night Commuters Projects in Lacor. Ist recht frustrierend das Ganze, fangen nun wieder welche an zu klauen, Strukturen weichen auf, ist halt unvermeidbar wenn man ein Projekt schliesst und nicht persoenlich zu nehmen, aber trotzdem anstrengend...
Das Team hier hat sich mittlerweile wieder ganz schön verändert, aber lustig…die werden das hier schon nach uns schaukeln…und sehr lustig ist unser japanischer Administrator, anderer Planet, definitiv, wenn er von vollautomatischen Massagesesseln und Toiletten, die quasi keinen Wunsch übrig lassen, erzählt.
Meinen Dreißigsten hab ich hier ganz jut rumgekriegt, mein Team hat mir ne Trommel geschenkt, die so ca. 80- 100 l fassen müsste, mit der Bemerkung, dass sie mir viel Spaß auf dem Nachhauseweg wünschen…ist ein Biest, klingt aber gut und ist recht schmuck…wär ja auch alles nicht so schlimm, wenn ich nicht den Zwischenstopp in Genf zum Debriefing haben würde. Wird schon gehen…
Ansonsten hab ich schon ein gewisses Programm, wenn ich zurück bin…erwähnte ich, dass die Freestyle Frisbee Euro im September in Rom stattfindet?
Wäre ja mal eine Reise wert…

Anyway und wie auch immer, man sieht sich in nem knappen Monat unterm Mangobaum…ääh, Eiche, oder so…;)
Bis denne,
take care

....p.s.: bin muede....

Saturday, May 13, 2006

So, nachdem ich beim letzten mal wohl ein wenig negativ gewesen bin, hier nun doch einige neue Bilder.... ist ja alles nur halb so schlimm, aber manchmal...;)
take care...


Sunday, May 07, 2006



…you´re everywhere, like Coca-Cola…

Da bin ich wieder, mal mit ein paar Bildern.
Urlaub war also mal eher durchwachsen, da mich die sansibarische Mentalität bezüglich des Umgangs mit Touristen nicht wirklich angesprochen hat…apropos ansprechen, nachdem man mich zum 120 sten mal nicht in Ruhe lassen wollte, als ich so den Markt entlang geschlendert bin, entglitt mir doch tatsächlich ein „ fuck off!!!“, was bedeuten sollte „könntest Du mich bitte nicht anfassen und nicht versuchen, mir Deinen Scheiß anzudrehen“…oder so…;)#
Der letzte Abend endete dann damit, das so ein Penner mich beschuldigte, ihn am morgen in der Stadt angerempelt zu haben, woraufhin ihm sein Malariamedikament heruntergefallen und zerbrochen wäre…Spinner…
Würde nur noch mal für länger und in ganz ruhige Gegend fahren wollen, alles andere eher indiskutabel.
Bin halt recht viel rum gelaufen in Stonetown und da hat einer von den „Touristenabschleppern“, der schon vorher mal gelernt hatte, das ich nicht schnorcheln gehen wollte, als er mich wieder in einer Gasse gesehen hat, gesagt:
“Hey man, you´re everywhere, like Coca-Cola”…naja…;)
Bin dann via Kampala, wo ich sogar im Kino war (Final Destination 3, war einer von zwei Filmen, die liefen, sehr leichte Kost…) wieder nach Gulu, zurück in die andere Realität.
Hier ists grad auch mal relativ durchwachsen, habe amerikanischen Störenfried identifizieren müssen, die unter dem Deckmantel der Liberalität das Spießertum hoch hält (eigentlich nix Neues mit Ihr, geht nur grad besonders auf´n Sack…). Aber die geht in einem Monat…mach also nix…
Gibt hier eh Tag für Tag genug zu tun, da macht das soweit nix.
Geh jetzt gleich noch was Frisbee zocken (wenn´s nicht regnet) und heut Abend dann Film bei ICRC…
Ich wünsch Euch was,
take care...


Ha, excitement, hat auf wunderbare Weise zum ersten Mal mit copy/paste geklappt...wow...

PS: na dann halt nur ein Foto, bevor ich hier die Maschine an die Wand schmeisse...macht mich wahnsinnig...ommm...

Monday, April 24, 2006

Freiheit...nennt man das wohl...
und an dieser Stelle werden wir nicht Westerhagen zitieren, nein, nein, niemals..:),
aber ansonsten geht's mir grad wohl ganz gut :).
Hab am Wochenende meinen Urlaub angetreten und nu sitz ich hier auf Sansibar und langweile mich zu Tode...:), naja, fast...;)
Essen ist mal grandios, Wetter ein wenig feucht (aber ist halt Regenzeit und da ist die Luft schon mal was klamm mit 60-80%. Muss man sich halt wie im Tropenhaus im Zoo vorstellen, nur ohne Krokodile und Tuer...
Bin grad in Stonetown, ist wirklich sehenswert, aber eigentlich erwartet man die Stadt in einem besseren Zustand, wenn man bedenkt, dass die eine, am Flughafen mal so eben fuers Visum 50 Dollar abnehmen (und was noch viel besser ist, wenn man die Insel verlaesst wollen se nochmal 25...)
Was bin ich froh das Rauchen sein zu lassen, denn so kann ich all die Duefte, die hier so in den Gassen auf einen warten, auch wahrnehmen;)
So, bevor hier noch was boeses mit meiner Verbindung passiert werd ich Euch mal folgenden Link zugaenglich machen. Laeuft wegen Rechtschreibfehler meinerseits unter ONKENE und nicht Okene... Marcus war so freundlich, ein Fotovideo von mir ins Netz zu zaubern. Danke..
Da das hier mal wieder schnelle, schnelle und nicht polle,polle gehen musste, hab ich nen Fehler uebersehen und das Video laeuft nur zu 2/3, aber egal...viel Spass:

http://www.youtube.com/watch?v=cCdaunZgqTo

Was man hier ganz gut machen kann ist am Abend Red Snapper oder Barakuda am Spiess zu essen, sehr lecker und eine echte Alternative...

Bin dann nu in den Norden nach Nungwi getingelt und geb mir Strand. Leider spielt das Wetter nicht ganz mit und es reeegnet...dolle...naja, is ja trotzdem warm und man kann den lieben langen Tag ja auch damit verbringen, Musik zu hoeren, zu lesen, Pool zu spielen oder den leckeren Wein zu trinken, den ich mitgebracht habe und zu schlafen...;) macht mich bestimmt wieder um die Jahre juenger, die ich in den letzten Monaten vieleicht gealtert bin...
Was ein wenig stoert und anstrengt ist, das man dich hier wirklich ueberall uebers Ohr hauen will, selbst, als ich nach dem Preis fuer den Raum hier gefragt habe, hat man mir geantwortet:
Was wuerdest Du denn zahlen?
Tja, sowas nervt ein wenig, ansonsten lass ichs mir hier aber gut gehen...
Werd wohl uebermorgen wieder Richtung Stonetown ziehen, ein wenig shoppen gehen und dann zurueck nach Uganda fliegen...
Gut, genug fuer nun, bis demnaechst,
ich denk an Euch,
take care...


Ah, Maetes, koenntest du bitte nen Termin beim Tom am 7.08 fuer mich klarmachen? Wenn er hat, gib mir bitte E.mail Adresse so dass ich ihn von hier aus zwecks Motivausarbeitung kontakten kann... Apwoyo matek!

Sunday, April 09, 2006

Schon April...

So, wieder da, ein neuer Sonntag, wieder mit einem Anruf um 8.00 geweckt worden wieder warm und bald wieder Urlaub und mal wieder nix geplant.
Mal sehen, ob ich wirklich ueber die Landesgranzen hinauskomme, wies ja mal eigentlich angedacht war... Wird sich schon was finden...
Denke, dass die letzten drei Monate hier wie nix umgehen werden, hab jede Menge auf dem Plan stehen und viel zu wenig Zeit dafuer.
Regenzeit beginnt und wenn hier nass, dann richtig. Hat aber auch was... die Mango-Saison beginnt hier auch in wenigen Wochen, was bedeutet, dass man hier alle Kinder beidhaendig Mango essend sieht. Und die Mangos kriegt man dann hier ne Kiste fuer 50 Cent...lecker...
Geh gleich mal wieder Frisbee spielen, hatte seit dem letzten Urlaub kaum Zeit und dann auch keine Musse, krieg den Dreh aber grad wieder..;)
Ich kann Euch sagen, dass hier schon ganz schoen schraege Dinge passieren, die halt einfach geschehen, ohne das man darauf Einfluss nehmen kann...und Geduld kann eine Gabe sein, koennen einen die Leute doch von Zeit zu Zeit gewaltig auf die Palme bringen...
Mein Favorit ist der Satz: Is OK. Auch wenn man nicht im geringsten verstanden hat, wovon grade gesprochen wurde, wird man Dir diesen Satz entgegen bringen...Auch auf Fragen, was eigentlich die offensichtliche Variante ist, aber naja...
Haben nen neuen Logistiker, ein Franzose, der ganz faehig und Ok zu sein scheint. Alles in allem muss ich sagen, dass die Leute, die hier so aus aller Welt mal vorbeikommen einen ueberdurchschnittlich guten Musikgeschmack haben...zu meiner Freude...
Aus der Heimat hoer ich ja nu auch nicht so viel, bin mal gespannt, was mich so erwartet, wenn ich im Juli wieder in heimische Gefilde komme.
Das ich dann wohl Caros Geburtstag verpasst hab tut mir leid, und auch die Anderen, die sich meiner Aufmerksamkeit entzogen haben...so geschehen, Sorry...
Mein Telefon ist uebrigens Softwaretot, hab eins geliehen, was mir aber von Zeit zu Zeit Kopfschmerzen bereitet...
Anyway,
ich geh jetzt zocken und spaeter grillen,
denk an Euch,
take care,
Okene

Friday, March 10, 2006

Back to normal...



So, da ist er wieder...
mit ein wenig Zeit, Musse und Strom...
Ist mal wieder einiges passiert seit dem letzten Mal, was war denn so...
hmm, Urlaub, Wahlen, noch mehr Wahlen, Arbeit und auch ein wenig Frustration.
Anzufangen waere wohl mit dem Urlaub:
Mal abgesehen davon, dass man sich hier darueber im Klaren ist, dass der Stress, den man hat, bevor und nachdem man in den Urlaub faehrt
--- Powercut, da war er wieder...---
Nun gut, wo war ich stehengeblieben, jut, der Stress um den Urlaub herum koennte einem fast die Lust auf diesen daempfen, aber am Ende geht's dann auch wieder...
Hab so ziemlich alles gemacht, was ich vorhatte, Rafting, Bungee (und die doofe Hippe, die Fotos gemacht hat hat anscheinend meine Mail Adresse verschlampt, hat sie doch noch nix geschickt) und Relaxation...
Die zur Verfuegung stehenden Transportmittel wuerde ich als Erfahrung einstufen und den TUEV Pruefern, die sich an meinen Wagen hochgezogen haben mal gerne eine Fahrt spendieren... Aber ich lebe ja noch...
Und Martin: Bin jetzt seit dem, aeh, glaube 7.2. Nichtraucher...ca. 7 Wochen und klappt hervorragend...und selbst???:)
--- und natuerlich musste man jetzt hier von Generator auf normalen Srom umschalten, was mir mal wieder 10 minuten warten aufs effektiv schreiben koennen beschert hat. Ausserdem hab ich grad nen Anruf von einer Pflegehelferin von meiner Mutterstation in Amuru bekommen, dass sie unterwegs ist mit ner Mutter, die grad ein Kind gekriegt hat und bei der das zweite feststeckt... hab ich zum Glueck nicht viel mit zu tun, geht ins Krankenhaus...naja, normaler Samstag halt.
Letzten Donnerstag gabs nen Anruf, weil Zwillingsgeburt, zu frueh und schon drei Beine draussen, Frau kann nicht pressen und um diese Uhrzeit fahren eigentlich keine Autos mehr...Marc, was solln wir machen?
Hmm, denkt man sich, das hab ich jetzt grad gebraucht...aber naja, sowas passiert halt von Zeit zu Zeit, is dann ja auch fast alles gutgegangen...
---
Nun, was hier so Tages- (und Nacht-)programm ist kann ich Euch wohl nur schwer vermitteln, ist ja auch schon sehr abstrakt manchmal...
Fahren uebrigens wieder in unsere Camps, in Amuru gibts jetzt einen
Opiro Marc (war bei der Geburt dabei, habs nicht rausgezogen, aber der sollte dann trotzdem so heissen)- ah, Tobi, hab die Fotos bekommen, suess isse-, ich hab nen Zunamen von nationalen Arbeitskollegen bekommen,
Okene, was soviel heisst wie, der, der allein ist, so mit ohne Bruder oder Schwester, haben ne halbe stunde rumdiskutiert, bis se den Namen fix hatten...:) und hoffentlich kann ich jetzt im dritten Anlauf mal das zu Ende bringen, was ich angefangen habe und der Strom bleibt dort wo er hingehoert...
Mein Aufenthalt hier in Gulu geht nun tatsaechlich schon ins letzte Drittel ueber, Zeit rast hier, man huepft quasi von Wochenende zu Wochnende. Mal gibts Parties, mal isses was ruhiger. Haben den Samstag wieder regulaer in die Arbeitswoche integriert, was den Freizeitrahmen noch was mehr einschraenkt, aber ich bin nun mal nicht nur zum Spass hier (obwohl ich den hier schon in gehobenem Masse habe... ;))

Gut schliesse ich mal diesen Beitrag und oeffne ein neues Thema,
bis denne,
take care,
Okene

Sunday, January 29, 2006




Welcome to MSF, welcome to Africa...


Ja, ich muss sagen, dass ich wirklich lange nicht mehr auf diesem Wege von mir hoeren lassen habe...aber nu!
Erstmal vorangeschoben: mir gehts jut! Allen boesen (na, oder eher verstaendnisvoll und umsorgenden) Zungen nach hab ich wohl 'nen Urlaub noetig, sagt man so und den werd ich dann auch naechsten Freitag antreten. Via Kampala nach Jinja, dann wohl Rafting und evtl. Bungee in die Quelle des Nils, um dann ein paar Tage auf "Hairy Lemon Island" auf'm Nil abzuspannen(klingt seltsam, nich, hoffentlich ist das nicht ein Missverstaendnis und ich lande auf dem "hairy women island"...;)) . Hab aber noch nix gebucht, is wohl auch nicht zwingend noetig...:)
Na, was hab ich denn so in den letzten 6 Wochen erlebt?
Ganz schoen schwierig das, ist hier doch recht viel passiert, z.B. Weihnachten und so...
Anyway, wie schon erwartet war die letzte Zeit busy, busy, busy....welcome to MSF...
Leute im Urlaub, Aufgabenumverteilungen, Erweiterung des Verantwortichkeitsrahmens und jeden Tag das Gefuehl, dass man eigentlich kaum was von dem gemacht hat, was man sich vorgenommen hatte...Wir sind immer noch on remote control, was nicht grade einfach zu managen ist... Frust spielt dann da auch 'ne Rolle. Haelt sich aber noch in Grenzen.
Und meetings, meetings, ...
Grade sind wir hier in Nord Uganda mit Meningitisausbruch zu Gange, will meinen von uns sind Teammitglieder im betroffenen Gebiet im Nordosten und machen das Moeglichste (und das fuehrt dann dazu, dass sich wieder Aufgaben umverteilen und mancheiner seinen Urlaub verschiebt, weil' s dem verbleibenden Team anders nur schwer zuzumuten waere..;)
Icch bin aber hier in Gulu und hab soweit business as usual.
Solange der Spass nicht auf der Strecke bleibt kann man aber kompensieren...
Welcome to MSF .
Land und Leute soweit immer noch nett, auch wenns hier mal so kraeftig heiss ist.
Worin ich definitiv noch ein wenig Uebung brauch, ist Geduld!:)
Hab schon Fortschritte gemacht, aber wenn's denn mal ein wenig scheller sein duerfte kann einen der eine oder andere schon mal auf die Palme bringen....Welcome to Africa...
Personal Management klappt hervorragend, eine von den im Beginn eingestellten Mitarbeitern fuer Amuru ist nun auf Schwangerschaftsurlaub, gestern kamen zwei Kuendigungen fuer Amuru rein, noch jemand anders schwanger und, das Beste zum Schluss, die Frau, die ich eingestellt habe um den Schwanerschaftsausfall zu decken, hat den Vertrag unterschrieben und hat eifach nicht den Dienst angetreten.Acht Tage nun... Welcome to Africa...
Macht man nix, planen tun die Leute hier kaum und sind schwer
einzuschaetzen, was Verlasslichkeit angeht...
Ich schreib mir das alles aber nich persoenlich auf die Fahne, Scheisse geschieht halt und ist manchmal unvermeidbar...man darf sich halt nur nicht darueber aergern, muss tief durchatmen, laecheln und dann weitermachen...
klappt aber nicht immer...:)
Was gabs sonst noch...Ja, Weihnachten war nett, hatten eine gesellige Runde von 15 oder so und lecker Mitbring-Buffet, Neujahr war recht ruhig, ich hab meinen Computer jetzt hier (nochma danke,Maeckes!), hatte ne Insetizidvergiftung mit temporaerem Stimmbandausfall (mensch, war das Zeug aggressiv, hab in nem semi-offenen Raum(Huehnerstall) gesprayt und dann im nu und gut getimed zu einer Party den Grossteil an Stimmvolumen und Sprachmelodie verloren...is aber wieder in Ordnung..),...
Muss mir jetzt Plaetze zum Frisbee zocken suchen, da unser Rasen wuestig ist...und wenn man dann mal so anfaengt zu spielen in der Naehe von nem Fussballplatz, da kann man schonmal Publikum in Form von 30 Kindern um sich rum haben, die lachen... ist echt nett, hindert aber ein bisschen daran richtig konzentriert zu spielen...
Jut, ich geh dann jetzt mal was essen und dann Boule spielen, bevor ich morgen wieder ran muss,
und nicht zu knapp...
bis denne,
take care...

Wednesday, January 11, 2006

LEBENSZEICHEN.....
bald wieder mehr....
take care...